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Galerie der CAP SAN DIEGO

Seine Schiffe nach „Caps“ zu benennen hat bei der
HAMBURG SÜD eine lange Tradition.

Schiffe brauchen Namen, genau wie Kinder, Haustiere, aber auch Städte und Straßen, denn nur dann kann man über sie reden oder auf sie Bezug nehmen. Doch wie kommt eine Reederei auf die Namen, mit denen sie einen Neubau tauft und in diesem speziellen Fall: Was war namensgebend für die sechs Schiffe der legendären „Cap San“ Klasse?

Seine Schiffe nach „Caps“ zu benennen hat bei der HAMBURG SÜD eine lange Tradition. Für diese sechs besonderen Frachter jedoch entschied man sich zudem, dem Traditionsnamen „Cap“ noch einen Heiligen zur Seite zu stellen, um den Bezug zur „christlichen Seefahrt“ zu bekunden.

Das „Capo San Diego“ ist ein markanter Landvorsprung an der Südspitze Feuerlands – für Cap Horn Fahrer eines der wichtigsten Navigationshilfen in diesem gefährlichen Seegebiet. So war es nahe liegend, die Namenspaten auch der anderen „weißen Schwäne“ auf dem Atlas in ihrem hauptsächlichen Fahrtgebiet zu suchen:

Bis auf das „Cap San Marco“, einem Zipfel Siziliens, bezeichnen Cap San Antonio, Cap San Augustin, CAP SAN DIEGO, Cap San Lorenzo und Cap San Nicolas südamerikanische „lands ends“ – allesamt wichtige Navigationshilfen für die sichere Wegfindung.

Diesen namengebenden Caps, widmet sich die Bilderreihe, die seit dem 25. März 2007 auf dem Passagierdeck (steuerbordseite) der CAP SAN DIEGO ausgestellt wird. Auf Original-Seekarten hat der Hamburger Künstler Hadi Knütel liebevoll Surreales eingefügt, sodass anschaulich wird, in welchen Gewässern die Schiffe unterwegs waren und wie sich der Künstler die Seegebiete erträumt oder vorgestellt hat. Zwischen Stürmen, Seeungeheuern und Leuchtfeuern bleibt in seinen Traumwelten Raum für eigene Gedanken, Assoziationen und Geschichten des jeweiligen Betrachters, doch eins ist allen Seekarten gemeinsam: Ein „Cap San“ Schiff auf seiner Reise über den Südatlantik.

Der Maler Hadi Knütel, geboren 1964 in Hamburg, eingeschult auf Amrum, fühlt sich zu Küsten, Niederelbe und Wattenmeer ganz besonders hingezogen. Seine Arbeiten, vorzugsweise in Öl, betrachten das Meer und die Geschichten, die sich darum ranken, aus einem surrealen Blickwinkel. www.knuetel.com